1 Schloss Lüntenbeck

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Erster Buchstabe: L wie "Ludwig"

Damenstift Gerresheim und Oberhof

Lüntenbeck war seit Gründung des Stifts 870 dessen Eigentum. Er vergab Lüntenbeck zunächst als Lehen. 1427 verpachtet das Stift erstmals Lüntenbeck und zwar an Rutger v. Karnap. 50 Malter (Gerresheimer Maß) Hafer waren jährlich als Erbpacht an das Stift zu liefern. Lüntenbeck fungierte als Oberhof für das Stift und verwaltete die Hofesgemeinschaft. Im 17. Jh. gehörten 18 Bauernhöfe dazu:

•    Broichhausen (in der Grafschaft Mark)
•    Hasenhaus
•    Hendohr (in Cronenberg)
•    Hermgesberg
•    Holthauser Heide
•    Hütten (früher Wupper)
•    Lohrenbeck
•    Möbeck
•    Oetelshofen
•    Raffenberg (in der Grafschaft Mark bei Hattingen)
•    Saurenhaus
•    Schlendersgut
•    Steinberg (im Kirchspiel Homberg; 15 km entfernt)
•    Steinhaus
•    Schmitte (in Krutscheidt)
•    Thurn
•    Voisbeck
•    Zur Mühlen (in Opgruiten)

Freigekauft und aus dem Hofesverband entlassen wurden: 1711 4 Güter, 1725 1 Gut, 1755 1 Gut, 1784 9 Güter, 1785 1 Gut, 1786 1 Gut. Nun war Lüntenbeck kein Oberhof mehr.1787 löst Clemens August von Syberg zu Eicks für 2000 Carl d’or. das Erbpachtverhältnis zum Stift Gerresheim auf. Es hatte 360 Jahre bestanden.